Indianerstamm trank vor mehr als 700 Jahren "Stechpalmen-Kaffee"

Albuquerque. Einige Indianer Nordamerikas haben vor mehr als 700 Jahren ein besonderes Getränk gebraut: Die Bewohner der um das Jahr 1300 verlassenen Region Cahokia in der Nähe des heutigen St. Louis (US-Staat Missouri) tranken bei ihren Ritualen ein anregendes schwarzes Gebräu aus Stechpalmen. Das zeigen chemische Analysen alter Trinkgefäße aus Ton, in deren feinen Poren sich Spuren des Inhalts erhalten haben.

Wie entsteht Kaffee ohne Koffein?

Das erste Patent zur Entkoffeinierung wurde 1905 der Bremer Firma Hag erteilt – über Lösungsmittel. Und das war damals das giftige und leicht brennbare Benzol. Ende der 70er Jahre dominierte weltweit vor allem Trichlor-ethylen, das dann von Methylenchlorid abgelöst wurde. Reste des Lösungsmittels lassen sich durch Trocknung im Vakuum entfernen. Die Gehalte der Rückstände im gerösteten Kaffee sind so niedrig, dass sie toxikologisch als bedeutungslos eingestuft werden.

Importe verteuern sich so stark wie seit 2000 nicht mehr

Berlin (Reuters) - Deutlich gestiegene Rohstoffe haben die deutschen Importe 2011 so stark verteuert wie seit elf Jahren nicht mehr.

Die Einfuhrpreise zogen um 8,0 Prozent an, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. "Dies war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 mit 10,2 Prozent", hieß es. Mit der weltweiten Konjunkturabkühlung lässt aber auch der Preisdruck deutlich nach: Im Dezember mussten für die Importe nur noch 3,9 Prozent mehr bezahlt werden als vor Jahresfrist. Das war der geringste Anstieg seit Februar 2010.

Wer stoppt diesen Steuer-Irrsinn?

Krise? Welche Krise? Trotz allmählicher Abkühlung der Konjunktur klingelten zum Fest auch die Steuerkassen. Ein Plus von 8,5 % bei den Steuereinnahmen verzeichnet das Finanzministerium zwischen Januar und November (ohne Gemeindesteuern). 456,4 Mrd. Euro kassierte der Fiskus. Selbst die Steuerschätzer lagen einen Prozentpunkt darunter!

Kolumbianer sehen schwarz für Kaffee-Ernte

Niedrige Lagerbestände bei Arabica-Bohnen und eine gesenkte Ernteprognose für 2011 beleben die Kaffee-Futures. Darunter könnten die Konsumpreise leiden.

Der Regengott meint es gut mit den kolumbianischen Kaffeebauern -fast ein wenig zu gut. Denn starke Regenfälle in der zweitgrößten Anbau-Nation der Welt für Arabica-Bohnen könnten die geringste Ernte seit zwei Jahren nach sich ziehen. Dies sorgt an den Terminbörsen wieder für Auftrieb.

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