Kaffeemarkt

Importe verteuern sich so stark wie seit 2000 nicht mehr

Berlin (Reuters) - Deutlich gestiegene Rohstoffe haben die deutschen Importe 2011 so stark verteuert wie seit elf Jahren nicht mehr.

Die Einfuhrpreise zogen um 8,0 Prozent an, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. "Dies war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 mit 10,2 Prozent", hieß es. Mit der weltweiten Konjunkturabkühlung lässt aber auch der Preisdruck deutlich nach: Im Dezember mussten für die Importe nur noch 3,9 Prozent mehr bezahlt werden als vor Jahresfrist. Das war der geringste Anstieg seit Februar 2010.

Kolumbianer sehen schwarz für Kaffee-Ernte

Niedrige Lagerbestände bei Arabica-Bohnen und eine gesenkte Ernteprognose für 2011 beleben die Kaffee-Futures. Darunter könnten die Konsumpreise leiden.

Der Regengott meint es gut mit den kolumbianischen Kaffeebauern -fast ein wenig zu gut. Denn starke Regenfälle in der zweitgrößten Anbau-Nation der Welt für Arabica-Bohnen könnten die geringste Ernte seit zwei Jahren nach sich ziehen. Dies sorgt an den Terminbörsen wieder für Auftrieb.

Kaffee: Weltweites Defizit erwartet

Die Internationale Kaffeeorganisation rechnet für die laufende Saison 2011/12 mit einem Defizit von 4,5 Millionen Säcken à 60 kg. Ein Defizit in dieser Größenordnung werde auch von anderen Marktbeobachtern für wahrscheinlich gehalten, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank in ihrem heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. „Die Situation ist angesichts niedriger Lagerbestände dazu geeignet, die Kaffeepreise auf hohem Niveau zu halten.

Kaffee: Vietnam steht vor Rekordernte

New York (BoerseGo.de) – Vietnams Kaffee-Ernte könnte in der Saison 2011/12 infolge günstiger Wetterbedingungen und einer vergrößerten Anbaufläche ein Rekordniveau erreichen. Vietnam ist der zweitgrößte Kaffee-Anbauer der Welt.

Für die Saison 2011/2012 erwartet die US-Landwirtschaftsbehörde USDA für Vietnam eine Produktionsmenge von 1,24 Millionen Tonnen, was ein Allzeithoch wäre. Die Erhebung der Datenreihe reicht dabei zurück bis ins Jahr 1959. In der Vorsaison hatte die Ernte bei geschätzten 1,12 Millionen Tonnen Kaffee gelegen.

Verbrauch auf sehr hohem Niveau.

Wien. Der Kaffeemarkt zeigt in punkto Quantität und Qualität anhaltend steigende Tendenz. Die heurige Erntesaison wurde mit einem Plus von knapp 2,5 Prozent abgeschlossen, die Prognosen für nächstes Jahr sind ähnlich gut. Ob als Espresso, aus der Filtermaschine oder einer Einzelportionsmaschine – Kaffee bleibt nach Wasser das beliebteste Getränk der Österreicher und Qualität in jedem Fall Trumpf.